Fräulein Schmidt in Frankfurt (6443) - Dominatrix - News

News from 16.09.2026

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News from 16.09.2026

Die Tür fiel hinter dir ins Schloss



Das Geräusch war nicht besonders laut, und doch schien es durch den ganzen Raum zu hallen.

Ich saß am anderen Ende des Zimmers in einem breiten, dunklen Sessel. Die Beine übereinandergeschlagen, den Rücken entspannt an die Lehne gelegt. Auf dem kleinen Tisch neben mir stand ein Glas, das ich bislang kaum angerührt hatte.

Ich hatte es nicht eilig.

Du dagegen standest noch immer an der Tür.

Ich sah dich an.

Sekunden vergingen.

Du öffnetest den Mund, vermutlich um mich zu begrüßen, aber ich hob nur leicht eine Hand.

„Nein.“

Du verstummtest.

Ein kaum sichtbares Lächeln erschien auf meinen Lippen.

„Du redest, wenn ich es dir erlaube.“

Du nicktest.

„Gut.“

Ich nahm mein Glas, trank einen kleinen Schluck und stellte es wieder ab. Meine Ruhe machte dich offensichtlich nervöser als jede laute Anweisung es gekonnt hätte.

Genau das gefiel mir.

Schließlich deutete ich mit einem Finger auf die Stelle vor meinem Sessel.

„Komm her.“

Du gingst auf mich zu.

„Langsamer.“

Sofort wurden deine Schritte kleiner.

Ich beobachtete jede Bewegung. Nicht weil ich dir misstraute. Sondern weil ich wissen wollte, ob du wirklich aufmerksam warst.

Als du schließlich vor mir standest, sah ich zu dir auf.

„Warum bist du hier?“

Du zögertest.

Meine Augenbraue hob sich.

„Jetzt darfst du sprechen.“

„Weil ich bei Euch sein wollte, Herrin.“

„Bei mir sein?“

Ich stand auf.

Plötzlich war kaum noch Abstand zwischen uns.

„Das klingt mir ein wenig zu bequem.“

Ich ging langsam um dich herum. Du wolltest mir mit dem Blick folgen.

„Geradeaus sehen.“

Du gehorchtest.

Ich blieb hinter dir stehen.

„Du hast mich Herrin genannt“, sagte ich ruhig. „Das ist ein großes Wort. Manche Menschen benutzen es, weil ihnen gefällt, wie es klingt.“

Ich trat wieder in dein Blickfeld.

„Aber wenn du es zu mir sagst, möchte ich, dass du verstehst, was du damit ausdrückst.“

Du sahst mich aufmerksam an.

Ich hob dein Kinn mit zwei Fingern etwas an.

„Vertrauen.“

Eine kurze Pause.

„Respekt.“

Noch eine.

„Und freiwilliges Gehorchen.“

Mein Blick blieb auf deinem.

„Nichts davon nehme ich mir einfach. Du gibst es mir. Verstanden?“

„Ja, Herrin.“

Diesmal lächelte ich zufrieden.

„Sehr gut.“

Ich ließ dich los und ging einige Schritte zurück.

„Dann beginnen wir mit etwas Einfachem.“

Ich deutete vor mich.

„Komm.“

Du folgtest.

Ich blieb stehen.

Du ebenfalls.

„Nein.“

Verwirrung huschte über dein Gesicht.

Ich musste beinahe lachen.

„Ich habe gesagt, du sollst kommen. Ich habe nicht gesagt, dass du direkt vor mir stehen bleiben sollst.“

Du wusstest nicht, was ich erwartete.

Genau deshalb sagte ich nichts.

Du solltest selbst nachdenken.

Nach einigen Sekunden senktest du vorsichtig den Blick und gingst einen weiteren Schritt auf mich zu.

Ich legte einen Finger unter dein Kinn.

„Augen zu mir.“

Du sahst mich wieder an.

„Du wirst Fehler machen“, sagte ich. „Das stört mich nicht.“

Meine Stimme wurde leiser.

„Mich interessiert nur, was du danach tust.“

„Ich lerne daraus.“

„Das hoffe ich.“

Ich wandte mich ab und ging zum Fenster. Draußen spiegelten sich die Lichter der Stadt im Glas.

„Komm zu mir.“

Diesmal standest du genau dort, wo ich dich haben wollte.

Neben mir, aber einen kleinen Schritt zurück.

Ich bemerkte es sofort.

„Siehst du?“

„Was, Herrin?“

„Du lernst.“

Ein kleines Lächeln erschien auf deinem Gesicht.

„Nicht übermütig werden.“

Das Lächeln verschwand.

Meines wurde dafür größer.

Ich drehte mich zu dir.

„Eine weitere Regel.“

Du wartetest.

„Wenn du etwas nicht möchtest, sagst du es.“

Du blinzeltest überrascht.

„Das überrascht dich?“

„Ein wenig.“

„Dann hast du eine merkwürdige Vorstellung von einer Herrin.“

Ich verschränkte die Arme.

„Gehorsam ohne die Möglichkeit, Nein zu sagen, interessiert mich nicht.“

Meine Stimme war ruhig geworden.

„Ich will, dass du mir folgst, obwohl du jederzeit entscheiden könntest, es nicht zu tun.“

Für einen Moment herrschte Stille.

Dann nicktest du.

„Verstanden, Herrin.“

Ich betrachtete dich lange.

„Gut.“

Dann ging ich wieder zu meinem Sessel und setzte mich.

Dieses Mal musste ich nichts sagen.

Du folgtest mir und bliebst vor mir stehen.

„Interessant.“

Du wartetest.

„Vorhin musste ich dir noch jede Kleinigkeit erklären.“

Ich lehnte mich zurück.

„Und jetzt?“

„Jetzt versuche ich zu verstehen, was Ihr erwartet.“

„Falsche Antwort.“

Du wurdest unsicher.

Ich ließ dich einige Sekunden warten.

Dann sagte ich:

„Du sollst nicht erraten, was ich denke. Du sollst zuhören.“

Ich deutete auf den Boden neben meinem Sessel.

„Setz dich.“

Du tatest es.

„Bequemer.“

Du verändertest deine Haltung.

Ich betrachtete dich.

„Besser.“

Meine Hand ruhte kurz auf deinem Kopf, beinahe beiläufig.

Du wurdest vollkommen still.

Ich bemerkte es.

Natürlich bemerkte ich es.

„Gefällt dir das?“

„Ja, Herrin.“

„Dann darfst du es genießen.“

Meine Finger strichen einmal ruhig durch dein Haar, bevor ich die Hand wieder zurücknahm.

Du sahst fast enttäuscht aus.

„Gier“, sagte ich amüsiert.

„Verzeiht.“

„Ich habe nicht gesagt, dass du dich entschuldigen sollst.“

„Nein, Herrin.“

Ich lachte leise.

„Du machst es mir heute wirklich einfach.“

Du sahst zu mir hoch.

„Darf ich etwas fragen?“

Ich ließ mir absichtlich Zeit.

„Du darfst.“

„Warum wollt Ihr, dass ich Euch gehorche?“

Jetzt war ich tatsächlich überrascht.

Ich beugte mich etwas nach vorne.

„Eine gute Frage.“

Meine Stimme verlor ihren spielerischen Ton.

„Weil Macht nur interessant ist, wenn jemand sie mir bewusst anvertraut.“

Du schwiegst.

„Ich brauche niemanden, den ich kleinmachen kann.“

Ich hob dein Kinn erneut an.

„Ich möchte jemanden, der stark genug ist, mir freiwillig zu sagen: Heute führe nicht ich.“

Unsere Blicke trafen sich.

„Und heute“, sagte ich leise, „führst nicht du.“

„Nein, Herrin.“

„Wer dann?“

Du zögertest diesmal nicht.

„Ihr.“

Ich lächelte.

„Genau.“

Ich stand auf.

Du wolltest ebenfalls aufstehen.

„Bleib.“

Sofort hieltest du inne.

Ich ging zur Tür.

Dein Blick folgte mir.

Meine Hand legte sich auf die Klinke.

„Vielleicht fragst du dich gerade, wohin ich gehe.“

Du nicktest.

„Und vielleicht möchtest du wissen, was als Nächstes passiert.“

Wieder ein Nicken.

Ich öffnete die Tür.

Dann sah ich über meine Schulter zu dir.

„Das wirst du noch früh genug erfahren.“

Ich trat hinaus.

Die Tür blieb offen.

Du saßt noch immer dort.

Wartend.

Sekunden vergingen.

Dann hörtest du meine Stimme aus dem Flur.

„Komm.“

Diesmal brauchtest du keine weitere Erklärung.

Du standest auf und folgtest meiner Stimme.

Und als du durch die offene Tür tratst, wartete ich bereits auf dich.

Mit diesem ruhigen Lächeln, das dir inzwischen etwas sehr Wichtiges verriet:

Der Abend hatte gerade erst begonnen.


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